Mann sitzt Sicherheitsbrille auf

Über 52.560 Stunden wirksamer Schutz der Augen, weil die Sicherheitsbrille im Computertomographen auf 0,00001 m exakt vermessen wurde.

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Schutzbrillen - Für den sicheren Durchblick

In vielen Branchen und Arbeitsbereichen wie beispielsweise in der Halbleitertechnik, der chemischen Industrie oder einfach nur beim Flexen sind Sie unterschiedlichen Gefahren ausgesetzt, die besonders Ihre Augen gefährden beziehungsweise schädigen können. Deshalb gibt es in Deutschland für fast alle Arbeitsbereiche entsprechende Arbeitsschutzverordnungen, in denen gegebenenfalls auch das Tragen einer Schutzbrille vorgeschrieben wird. Ihr Arbeitgeber muss prüfen, ob dies bei Ihrer Tätigkeit der Fall ist. Darüber hinaus sollte festgestellt werden, ob die Risiken durch bestimmte Maßnahmen begrenzt werden können – beispielsweise durch organisatorische Arbeitsablauf- und Prozessänderungen oder durch das Anbringen von Schutzausrüstung (Schutzbrillen, Schutzvorrichtungen, Visiere uvm.) - die “Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz” ist in der BG 192 geregelt. Alle Schutzbrillen müssen den Anforderungen der Europäischen Norm EN 166 entsprechen sowie durch ein akkreditiertes Institut geprüft und zertifiziert werden gemäß PSA Schutzklasse Kategorie III.

Gefahrenquellen - Achtung, aufgepasst!

Besonders im Bereich des Arbeitsschutzes ist Schutzbrillen ein besonders hoher Stellenwert zuzuschreiben. Durch die Verwendung von geeigneten Sicherheitsbrillen können Sie sich nicht nur vor Gefahren durch umherfliegende Teile schützen, sondern auch vor mikroskopisch feinen Schmutzpartikeln und Staub beispielsweise. Bei Schutzbrillen mit zusätzlichem UV-Schutz können Ihre Augen zudem vor Sonnenlicht geschützt werden. Folgende Gefahrenquellen gelten als gefährdend und können durch das Tragen einer Schutzbrille minimiert werden:

Mechanische Gefahren werden meist durch Splitter, Staub, Feststoffe oder Schmutzpartikel verschiedenster Materialien wie Metall- oder Holzspäne verursacht, welche in Ihr Auge gelangen können. Diese Fremdkörper im Auge können zu schwerwiegenden Verletzungen der Hornhaut führen. In folgenden Arbeitsbereichen können diese Gefahrenquellen häufiger auftreten: Holzwerk, Schweißarbeiten, Industriefabriken sowie Waldarbeiten.

Chemische Gefahrenquellen werden durch schädliche Stoffe verursacht. Sobald chemische Substanzen in das Auge gelangen, können dauerhafte Schäden am Auge entstehen. Diese chemischen Stoffe können beispielsweise Säure, Rauch, Lösemittel, Dämpfe, Sprays oder auch Zement sowie weitere feste, flüssige und gasförmige Substanzen sein. In folgenden Arbeitsbereichen können diese chemischen Gefährdungen besonders auftreten: Labore, Feuerwehr.

Die thermische Gefährdung - Hitze oder Kälte - zeigt sich beispielsweise durch Austrocknung oder Erfrierungserscheinungen der Hornhaut des Auges. Verursacht werden kann dies durch Infrarotstrahlung, geschmolzene Metallteilchen, Flammen oder flüssige Gase sowie wenn zu viel Kälte oder Hitze auf das Auge einwirken. In folgenden Arbeitsbereichen können die thermischen Gefahren häufig auftreten: Labore, Feuerwehr, Kühlhäuser, Arbeiten bei kalter Witterung.

Elektrische Gefahrenquellen können beispielsweise durch einen Kurzschluss, eine Stichflamme oder UV-Strahlung verursacht werden. Bei einem Kurzschluss können sogenannte Störlichtbögen entstehen. Diese können Teilchen mit sehr hohen Temperaturen absondern, die dann ins Auge gelangen können. Mit elektrischen Gefahren müssen meist folgende Arbeitsbereiche rechnen: Elektroniker, Industrieelektriker.

Mit optischen Gefahren sind alle Arten an Lichteinstrahlung gemeint. Diese können beispielseiweise durch Laser, Infrarotstrahlung, Licht oder UV-Strahlung verursacht werden und können je nach Intensität das Auge verletzen und somit das Sehvermögen schwerwiegend gefährden. In diesen Arbeitsbereichen kann es zu optischen Gefahrenquellen kommen: Schweißen, Laserbehandlung, Arbeiten bei Schwarzlicht/LED-Licht.

Zuletzt können auch biologische Gefahrenquellen das Auge schädigen. Hierzu zählen besonders Viren, Pilze, Bakterien und Sporen, die über das Auge im Körper Infektionen verursachen können. In folgenden Arbeitsbereichen kann eine biologische Gefährdung für das Auge entstehen: Labore, Krankenhaus, Seuchenbekämpfung, Gärtner.

Immer alles im Blick - Arten von Schutzbrillen

Schutzbrillen gibt es in sämtlichen Arbeitsbereichen. Je nach Gefährdung müssen Fassungen und Gläser die entsprechende Festigkeit, Biegung und Passgenauigkeit sowie Temperaturbeständigkeit aufweisen. Sobald es sich um ein optisches Risiko handelt, müssen Schutzgläser unterschiedliche Tönungen für Strahlungen und UV-Schutz besitzen, um diese optischen Gefahren abzufangen - wie zum Beispiel Sicherheitsbrillen für die metallverarbeitende Industrie bei den Gefahren des Funkenflugs und Schweißabriebs sowie spezielle Chemikerbrillen für Labore oder Laserschutzbrillen. Je nach Einsatzgebiet und Art der Gefährdung muss der Arbeitgeber entscheiden, welche Art von Schutzbrille in welchem Bereich zu tragen ist. Hierzu gibt es grundsätzlich eine vielfältige Auswahl an Schutzbrillen:

Bügelbrillen sind klassische Sicherheitsbrillen mit Gläsern, die an einem Gestell, das mit Bügeln auf den Ohren liegt, befestigt sind und ähneln meist einer normalen Brille. Diese Schutzbrillen mit Bügel gibt es sowohl mit als auch ohne UV-Schutz. Aufgrund der Chemikalienbeständigkeit sind diese Sicherheitsbrillen auch für den Umgang mit chemischen Gefahren geeignet. Die Gläser bestehen aus einem speziellen Material - gehärtetes Glas oder Polycarbonat. Aufgrund dessen sind die meisten Bügelbrillen äußerst kratzfest und sorgen somit für eine geschützte und optimale Sicht.

Die Überbrille fungiert als Schutz vor Schäden der eigenen Brille mit Sehstärke und wird vor die normale Brille gesetzt oder gehalten.

Schweißerbrillen schützen das Auge vor UV- sowie IR-Strahlen, die beim Schweißen durch die Verwendung sehr heißer Flammen entstehen. Diese Schutzbrillen bieten verschiedene Schweißschutzstufen. Dank der Panoramascheibe sowie Sonnenschutzfilter mit optimaler Farbwahrnehmung haben Sie beim Schweißen eine perfekte Sicht. Schweißerbrillen sind meist auch äußerst kratzfest, wodurch eine vielfache Minimierung des Einbrennens von Schweißfunken resultiert.

Die Vollsichtbrille deckt den gesamten Augenbereich nahtlos ab und schützt so die Augen sowie die eigene Brille vor Fremdkörpern, Spritzern oder Flüssigkeiten von allen Seiten. Eine komplett geschlossene Vollsichtbrille schützt auch vor Gasen beispielsweise. Aufgrund der umlaufenden Dichtung und anhand eines verstellbaren Bandes können diese Vollsichtbrillen stabil am Kopf befestigt werden und umschließen die Augen so, dass kein Staub oder Schmutz in die Augen gelangen kann ohne dabei den Träger einzuengen.

Innovative Technologie - optimale Sicht

Wichtig bei Schutzbrillen sind auch die innovativen Brillenbeschichtungen, die eine hohe Leistungsfähigkeit sowie eine optimale Beschlagfreiheit als Anforderungen mit sich bringen. Die Beschichtungstechnologien werden heutzutage immer fortschrittlicher, um sie speziellen Einsatzgebieten anpassen zu können. Auch bedingt durch die aktuelle Situation der Corona-Pandemie kommen neue Anforderungen an die Arbeitsschutzbrillen hinzu. In vielen Bereichen ist es enorm wichtig, einen Mund-Nasen-Schutz in Kombination mit einem Augenschutz zu tragen, wodurch eine Beschränkung der Sicht erfolgen kann. Um dies zu verhindern, müssen die Schutzbrillen stets innovativ weiterentwickelt werden, damit sie beschlagfrei sind und somit auch eine optimale Sicht in Kombination mit einem Mund-Nasen-Schutz gewährleisten.

Bereits während dieser Entwicklungsphase unterstützen wir bei Q-Tech unsere Kunden und Partner mit unseren innovativen Messtechnologien. Dadurch kann die zukünftige Funktionalität, Passgenauigkeit und auch die Form der jeweiligen Brille oder Brillenbügel geprüft und optimiert werden, sodass die gesamte Augenpartie in sämtlichen Arbeitsbereichen geschützt wird. 

Durch Q-Tech sitzt die Sicherheitsbrille also genau da, wo sie sein soll; denn nur so kann über 52.560 Stunden wirksamer Schutz der Augen garantiert werden, weil die Sicherheitsbrille im Computertomographen auf 0,00001 m exakt vermessen wurde.

Weil Großes in Kleinem beginnt: Wir messen jeden Tag bis ins kleinste Detail.