1,6 Tonnen sicher zum Stehen bringen, weil im Bremspedal 0,000000000000125 m³ kleine Fehlstellen mittels Computertomographie erkannt wurden.

Weil Großes
im Kleinen beginnt
#wirmessenfürSie

Verkehrssicher dank moderner Messtechnologie

Die Entwicklung des Bremspedals

Früher waren es Ochsen, Pferde oder Esel, die zum Stehen gebracht werden mussten, während sie die Fuhrwerke der damaligen Zeit samt Fracht und Insassen transportierten. Aus dieser Zeit kommt auch das Wort “premezen”, das so viel bedeutet wie “etwas bändigen”. Es war mit Sicherheit nicht immer einfach, solche Gefährte zu lenken, und es lag meistens an den Tieren, ob und vor allem, wann man sein Ziel erreicht hat. Auch Ende des 19. Jahrhunderts, als der Autobau allmählich Fahrt aufnahm, wurde eines immer noch vernachlässigt: die Bremse. In den damaligen Fahrzeugen war die Reibung im Antriebsstrang ziemlich hoch, sodass sie sich auch ohne Bremsen ausreichend verzögern ließen. Die Qualität dieser Funktion war daher noch nebensächlich. Die Autos wurden immer besser und immer schneller - damit stiegen auch die Anforderungen an das einst so stiefmütterlich behandelte Instrument: der Bremse. Doch die Messgenauigkeit war noch sehr ausbaufähig; ein Messschieber war meist ausreichend, um Abweichungen festzustellen. 

Die Anforderungen an ein Bremspedal

Heute ist die Bremse in den Automobilen unabdingbar und ein sicherheitsrelevantes Bauteil, für das international einheitliche Standards gelten, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die in den ECE-Normen geregelten Anforderungen an diese Hightech-Bauteile gelten gleichzeitig auch als Qualitätsmerkmal. Die Qualifizierung für eine ECE-R90-Genehmigung ist mit hohen Anforderungen an die Bauteileigenschaften und Hersteller verbunden. Gerade im Zeitalter von Industrie 4.0 müssen die Teile für die Bremsanlage mit allerhöchster (Mess-)Genauigkeit gefertigt werden. Im Gegensatz zum herkömmlichen Messschieber können nun mit moderner Messtechnologie auch kleinste Ungenauigkeiten gemessen werden. Schließlich möchte man als Autofahrer auch die Gewissheit haben, dass man sein Fahrzeug bei jeder Geschwindigkeit, auf jedem Untergrund und bei jedem Wetter problemlos sowie sicher abbremsen kann.

Die Funktionsweise eines Bremspedals

Eine Bremsanlage ist bei den heutigen Fahrzeugen hochkomplex und besteht aus vielen verschiedenen Komponenten unter anderem Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremsschläuche und nicht zu vergessen: das Bremspedal. Wie funktioniert nun dieses Zusammenspiel? Durch das Treten auf das Bremspedal drückt die Bremsflüssigkeit die an jedem Rad befindlichen feststehenden Bremsbeläge an die sich drehende Bremsscheibe. Dadurch entsteht Reibung und das Auto wird entschleunigt - je mehr Druck auf das Pedal ausgeübt wird, desto stärker ist die Bremswirkung. Heutzutage werden die Fahrzeuge noch mit zusätzlichen technischen Systemen, wie zum Beispiel dem Antiblockiersystem (kurz: ABS) ausgestattet, um noch mehr Fahrsicherheit zu gewährleisten. Das ABS verhindert, dass die Bremsanlage bei Vollbremsungen und beim Bremsen auf nasser oder glatter Fahrbahn vollständig blockiert und hat zur Folge, dass das Fahrzeug lenkbar bleibt. Doch bei all diesen Innovationen und Verbesserungen ist und bleibt der Mensch das größte Sicherheitsrisiko auf den Straßen; wir können gespannt sein, was Innovationen wie autonomes Fahren für uns und unsere Umwelt in Zukunft bedeuten. 

Und Sie fragen sich jetzt bestimmt, was das mit uns zu tun hat? Ganz einfach, Sie können Ihren tonnenschweren PKW sicher zum Stehen bringen, weil wir mittels genauester Computertomografie 0,000000000000125 m³ kleine Fehlstellen im Bremspedal erkennen können.

Weil Großes in Kleinem beginnt: Wir messen jeden Tag bis ins kleinste Detail.